Glück durch Urvertrauen

Anhang 1

Irgendwo im Süden Afrikas…Beim Einsteigen in einen öffentlichen Bus quetsche ich mich an den verschiedensten Mitfahrern vorbei. Bunt gemischt drängen sich Männer und Frauen, Kinder, Studenten und Besucher aus aller Welt. Sie spiegeln besser als jedes Lexikon die Verschiedenheit dieses Landes wieder, repräsentieren in realen Personen dessen immense Vielfältigkeit. Fasziniert beobachte ich eine Frau, die ihr Kleinkind auf dem Rücken trägt, fest verzurrt mit einem farbenfrohen lila Tuch. Sie hatte sich durch das Gedränge bereits ein Stück weit in Richtung Türe gekämpft und wartete nun anscheinend auf den nächsten Stopp, um auszusteigen und wieder in ihre eigene Welt einzutauchen. Mein Blick haftet an ihrem kleinen Baby, das geborgen und sicher am Rücken liegt. Der Körperkontakt zur Mutter, die direkte Übertragung der Atemzüge und der ihm seit der Geburt vertraute Geruch, erschaffen eine Art Kokon, in dem das Kleine sicher und mit all seinen Sinnen mit der Frau verbunden ist. Ein neugieriger kurzer Blick aus den großen dunklen Augen begegnet mir, bevor nach einem tiefen Seufzen der kleine linke Daumen kurz in den Mund wandert. Nach ein paar Minuten entspanntem Nuckelns, übermannt der Schlaf das Kind und es merkt nicht einmal mehr das ruckartige Bremsen vor der nächsten Haltestelle.

Einmal mehr frage ich mich ob wir uns hier in unserer scheinbar so perfekten Welt nicht viel mehr wieder auf den wahr-„haft“-igen Kontakt zu anderen Menschen besinnen sollten. Eine kleine Geste echter Aufmerksamkeit, ein freundliches Berühren am Arm oder eine herzliche Umarmung lassen uns wirklich spüren, dass man nicht alleine ist. Die Zuversicht jemandem nah zu sein und das Wissen, dass das Herz des anderen für Dich schlägt ist heilsam und macht stark. Da wäre ein bisschen mehr „Afrika-Feeling“ oft einfacher und leichter zu vermitteln als es die oft schwierige Suche nach echter Wärme in unserer westlichen europäischen Welt ist.

Sonja Lehmann

Seelensonne schenkt Kraft

Die Sonne versinkt  Zentimeter für Zentimeter hinter einer Sanddüne. Mit dem Farbspiel in zarten Rosétönen fällt ein letztes warmes Licht auf die Landschaft und begleitet den Vorgang, der sich Tag für Tag wiederholt. Es ist die unendliche Geschichte von Aufstieg und Niedergang, von Wachstum und Reduktion.

 

Wie perfekt hat es die Natur eingerichtet! Der Tag beginnt mit einem leichten Schimmer am nachtschwarzen Himmel. Zart zeichnet sich durch das Aufgehen der Sonne zunächst ein kleines Licht, später dann gleissende Helligkeit ab. Der gegengleiche Vorgang am Ende eines Tages bringt den Kreislauf zum erwarteten Finale. Ein hoffentlich niemals endendes Schauspiel nimmt seinen Lauf. Allein das Bewusstsein, dass die Natur dieses einzigartige Lebensrad seit Urzeiten vorgibt, erfüllt den Menschen in seiner Ursprünglichkeit mit Sicherheit und Zuversicht. Die Stunden zwischen Tag und Nacht füllen sich mit Leben, mit Arbeit aber auch mit all jenen Dingen, die sich der Mensch zusätzlich erschaffen und integriert hat. Tägliches Streben, den Tagesablauf mit all den inzwischen so wichtigen Terminen abzuhaken und die Aufgaben für den neuen Tag festzulegen, bezeichnen wir als Lebensinhalte. Doch mehr und mehr Menschen fühlen sich davon überfordert, werden im Extremfall krank.

Es fehlt im Kalender wichtige Zeit, um Luft zu holen. Wir hetzen durch den Tag als gäbe es kein Morgen mehr und spüren doch, dass es schwieriger wird, allem gerecht zu werden. Der Familie, dem Arbeitgeber aber vor allen Dingen – sich selbst. Innehalten, das „Ich“ spüren, den Kopf in den Nacken legen und die Wolken am Himmel ziehen sehen – diese Inhalte sind selten geworden.

Wir haben oft verlernt, Stress im Alltag in gesunde Bahnen zu lenken. Sogenannte Frei-Zeit bedeutet  in der Umsetzung häufig, sich n i c h t  den vielfältigen Angeboten der Natur anzunehmen, um neue Kraft zu tanken, sondern ist geprägt von zusätzlichem Ansporn und Ehrgeiz an sich selbst. Hilfe findet man in der bewussten Wahrnehmung, dass die Natur mit all ihren Wundern ebenso ein Element des Lebensrades ist wie wir. Ein Teil des Ganzen, das uns formt und facettenreich leben lässt. Das jedoch die sicheren Umdrehungen nur dann erreicht, wenn die einzelnen Bauteile im Einklang stehen.

Nutzen wir wieder die Möglichkeiten, die kleinen Dinge im Leben zu sehen. Sie sind es, die uns Herzenswärme und Zuversicht geben. Unvergessliche, positiv geprägte Eindrücke für die Seele vermitteln neue Lebenskraft und verhelfen dem  Körper zu effektiver Regeneration in Ruhezeiten und aktiven Phasen.

 

Sonja Lehmann

Kinder – Seelen dieser Welt…

Die Trommeln schlagen laut und hart… der lehmige Sandboden vibriert unter den regelmäßigen Rhythmen. Stampfende Füße der Männer und Frauen, die eng hintereinander im Kreis tanzen, begleiten die Lieder, die sie kraftvoll singen. Mit Einbruch der Nacht erklingt Musik, die jahrhundertelang von Generation zu Generation weitergegeben wird. Sie erzählt die Legenden des Stammes, die bis heute überliefert sind. In der Runde tanzend, die Körper mit glänzendem Öl eingerieben und kunstvoll mit Farben und Mustern bemalt, verlieren sich Individuen und verschmelzen zu einem Ring aus sich ineinander bewegenden Leibern. Immer schneller werden die Schläge auf die mit Tierhäuten bespannten Instrumente. Kehliger Gesang begleitet die Töne, die ihr Leben, ihre Geschichte und ihre Identität nicht nur über die Stimme zum Ausdruck bringt, sondern bis in den tiefsten Winkel der Seele spüren lässt.

Etwas abseits, im Schutz eines Holzschuppens kauert ein kleines Mädchen. Die dünnen Ärmchen fest um die angezogenen Knie geschlungen, blickt sie mit großen, beinahe tiefschwarzen Augen auf die sich vor ihr bewegende Menschenmenge. Alleine verfolgt sie nun das sich jährlich wiederholende Fest, das sie bis zu diesem Sommer über alles liebte. Seit einigen Monaten hatte sich alles verändert. Das unbeschwerte Leben, das sie in der Gemeinschaft ihrer großen Familie führte, nahm eine tragische Wendung als bei einem Ausflug von Touristen, den ihr Vater als Fährtensucher begleitete, der schreckliche Unfall passierte. Während die Gruppe ein Rudel Elefanten am Wasserloch beobachtete und einige der Fotografen zu nahe an ein Elefantenkalb herankamen, ging eine der Elefantenkühe zum Angriff über. Haileys Vater, der sich beschützend vor seine Gruppe stellte und sie mit langsamen Schritten zum Rückzug und damit in Sicherheit brachte, konnte sich selbst nicht mehr aus der Gefahrenzone retten. Riesige spitze Stoßzähne erfassten ihn und die Elefantenmutter schleuderte ihn über den holprigen Fahrweg. Den abseits geparkten Jeep erreichten die anderen Männer und Frauen im letzten Moment, das wütende Tier aber griff noch einmal an. Haileys Vater hatte keine Chance und starb noch an Ort und Stelle. Hailey zerbrach fast am Schmerz um den Verlust. Doch ein wunderbarer kleiner Glücksbringer wuchs ganz langsam in ihrer kleinen Seele heran und lernte sie, das Leben erneut zu lieben.

cropped-15168711_1260203217387166_7885429095701615125_o4.jpg

Sie öffnet im Feuerschein der Fackeln  ihre kleine, zu einer Faust geballte Hand. Etwas zerdrückt aber wunderbar flauschig liegt darin eine kleine Vogelfeder. Auf den ersten Blick zart und zerbrechlich wie sie selbst, war sie doch stark und offen für alle Entwicklungen im Leben. Es war ein Geschenk von einer jungen Frau aus Deutschland, die vor einigen Wochen ihre Schule besuchte. Sie erzählte, sie käme aus einem Land, wo im Winter kalte weiße Sterne vom Himmel fallen, die in der Hand schmelzen, wenn man versucht, sie aufzuheben. Schon nach wenigen Tagen verband sie eine innige Zuneigung. Sie entdeckten zusammen neu,wie schön die Welt doch war. Wie das Gefühl von Glück und Zufriedenheit wieder wachsen kann, wenn man miteinander lacht, spielt und auch ein bisschen Unfug treibt. Als wären sie zwei Seelenverwandte, die sich nach vielen Umwegen wieder entdeckt haben, verbrachten sie viele Tage und Wochen, in denen sie unzertrennlich waren. Als der Tag des Abschieds kam, schenkte sie Hailey die winzige Vogelfeder. Es war ein Andenken und gleichzeitig ein Symbol, wie weit zarte Flügel wie diese, ein Lebewesen tragen können, wenn die Zeit dazu gekommen ist. Es war auch ein Versprechen, dass durch Zuversicht weite Schwingen wie diese in eine neue Welt führen und den Horizont ein Stück weit nach hinten schieben.

Hailey beginnt zu lächeln. Sie steht auf, verlässt ihren Platz an der Hütte und mischt sich mit großen Schritten in die tanzende Menge. Getragen vom Klang der vertrauten Musik und der Nähe der Menschen spürt sie, wie sich ihr Körper aufrichtet. Sie nimmt die Schwingung der Trommeln vollkommen in sich auf und setzt ihre Schritte , einen nach dem anderen, weiter voran. Ihre Seele wird von nun an in einem Körper wohnen, der schwarz und weiß kennt, Gut und Böse, Licht und Schatten. Und es fühlt sich gut und richtig an.

 

Sonja Lehmann

 

 

 

Aussichten…

2015-01-01 13.19.01 Fange nie an, aufzuhören – höre nie auf, anzufangen. (Tullius Cicero 106-43 v.Chr., römischer Philosoph, Schriftsteller)

Der winterlich verschneite Aussichtspunkt, der in diesen Tagen alle Register einer neuen Aussicht zieht, war Cicero wahrscheinlich völlig unbekannt. Wiesen und Felder sind behütet und geschützt durch eine dicke Schneeschicht, Häuser präsentieren sich mit rauchenden Kaminen als behaglich warme Ruhepole der Landschaft. Hinter Fassaden, geschmückt mit Tannengrün und Zapfen aus dem benachbarten Waldstück, trotzen sie den äusseren Temperaturen und dem eisigen Wind, der über die Bergkuppe fegt. Der Ausblick auf die Alpenkette, die sich hinter den Nebelschwaden erkennen lässt, erzeugt vielleicht ein leises Gefühl von Fernweh – die Sehnsucht, neue Höhen und Gipfel zu erklimmen, prägt die Zeit des Jahresanfangs. Und doch verunsichert die Aussage des Philosophen manche Menschen. Sie klammern sich an bestehende Umstände, scheuen den Neu-Start und vermeiden es, weitere Schritte und Spuren zu setzen…

Die Kraft in diesem Bild und damit das klare „Ja“ zum Anfang liegt aber in der Klarheit und Ruhe, die die Landschaft ausstrahlt. Sie symbolisiert als Beispiel die Grundlage, die Basis des Neuen. Als fotografisches Zeichen für eine Art Erdung, die viele als Kind erlebt und bis in das Erwachsenenalter hinein bewahrt haben. Urvertrauen in die eigene Herkunft stärkt die Persönlichkeit und prägt den Charakter. Es sind Kindheitserinnerungen an ein Gefühl, dass man aufgehoben und behütet ist.

Eine Rückkehr zu den Wurzeln ist in vielen Varianten möglich und weckt so neue Kräfte. Zuversicht und Vertrauen in die Welt und deren Entwicklung, sowie die Entfaltung und das Wachstum eigener Prozesse können folgen. Der Start in ein neues Lebensjahr stellt sich nicht als angsteinflössende Aufgabe dar, sondern als eine neue, spannende Variante, bestehende Fähigkeiten und Talente wieder wahrzunehmen. Sie warten auf eine neue Bündelung, Umsetzung und Bestimmung in der Wirklichkeit. Nicht die Forderung nach mehr Macht, mehr Geld und Ruhm zählt dazu, sondern die Wahrnehmung und Achtsamkeit, Potentiale zu erkennen und nach und mit ihnen zu leben.

Es sind wunderbare Aussichten für ein Leben in einem weiterem Jahr, das erneut die Chance in sich trägt, unvergesslich zu werden.

Sonja Lehmann

Schattenmusik

Töne und Musik verzaubern, berühren, verändern Stimmungen… sie beeinflussen das Gemütsleben der Menschen und manifestieren Erlebnisse. Kaum jemand kann sich der steigenden Spannung in einem Spielfilm entziehen, wenn subtile Klänge den Spannungsbogen zusätzlich steigern…Musik erzeugt Bilder, malende Wort auch…

Menschen, die einen Autounfall hatten, berichten oft, dass sie sich genau an d a s Lied erinnern können, das zu diesem Zeitpunkt im Radio lief. Verliebte, suchen sich ein „Kennenlernlied“ aus, das all die weiteren Jahre – ob als Paar oder als getrennte Partner – mit einer großen Emotion verknüpft bleibt. Sieht es an Wochenenden so aus als würde der innere Schweinehund gewinnen und die Laufschuhe in der Garage bleiben, hilft Musik, das eigentliche sportliche Vorhaben doch noch durchzuziehen und mit kräftigen Beats durch den Park zu joggen,

Objektive Argumente nutzen in diesen Fällen wenig. Emotionale Komponenten toppen den rationalen Vorsatz dies oder jenes zu tun oder eben nicht. Vorlieben und Abneigungen arbeiten aktiv im Unterbewusstsein der Menschen. Ereignisse, Abläufe und Arbeiten, die mit viel „Bauchgefühl“ gekoppelt sind, erlebt man intensiver und sie bleiben deutlich länger in Erinnerung.

Diese Erkenntnisse nutzen Marketing Spezialisten bereits schon sehr lange, um Produkte einem bestimmten Lebensgefühl zuzuordnen und so den Käufer zu mehr Umsatz zu animieren. Dies greife ich mit Der Wortmalerin im positiven Sinn auf und arbeite mit emotionalen Geschichten und visuellen Texten an genau diesem Ziel: Menschen berühren, Botschaften mitten ins Herz der Leser transportieren und die Worte im besten Falle unvergesslich machen. Professionelles Storytelling featuring magic music – Schattenmusik und sonnige Buchstaben, die Türen öffen !

Sonja Lehmann

Traumgeschichten

Wie gelingt es ganz einfach dem vorweihnachtlichen Alltagsrummel zu entfliehen ? Wie lassen wir uns wunderbar entspannt ablenken von To-Do-Listen, Einkaufsmarathon und Terminvorgaben ? Liebevolle Geschichten wie diese entführen in eine Welt aus Traum, Wünschen und Kindheitserinnerungen …

Und es hat “Bling” gemacht…eine Traumgeschichte zur Weihnachtszeit

Golden Christmas decorationSuri nahm die kleine Perle vorsichtig in die Hand, die wie aus dem Nichts vor ihre rot-weiß karierten Gummistiefel gerollt war. Auf dem Weg durch die Stadt, vorbei an unzähligen gestressten Erwachsenen, die schon lange den Blick für die kleinen Dinge verloren hatten, entdeckte das Mädchen das Schmuckstück, das im Schnee vor ihr lag. Sie riss sich von ihrer Mutter los und ging tief in die Hocke.   mehr lesen…

Lebenswurzeln…

15226388_1270905812983573_22409534_nDie Hand liegt an der Stirn, schirmt das gleißende Sonnenlicht ab , der Blick reicht jedoch weit in das Feld hinein. Ein kleines Blinzeln genügt und schon fängt man die Einzigartigkeit des Augenblicks ein. Der Wind, der vom Meer herüberweht, trägt seine eigenen Gerüche mit sich. Sie berichten von Salzwasser, frischem Fisch und Muscheln, die ein paar Kilometer weiter entfernt, gefangen werden. Durch die offenen Sandalen an den Füßen rieselt feine Erde, die ebenfalls von der Sonne erwärmt ist. Es kitzelt ein wenig, wenn sich die kleinen Körner ihren Weg zwischen den Zehen suchen und ab und zu piekst es sogar etwas mehr, wenn ein kleines Steinchen hindurchrollt. Die Farbenpracht fasziniert mit kräftigen Tönen und Schattierungen in violett, braun und dem tiefen Blau des Himmels. Nichts außer dem entfernten Rauschen des Meeres und dem ungeduldigen Kreischen der Möwen ist zu hören.

Der Blick fällt  zurück auf den einsamen, knorrigen Olivenbaum. Seine grün belaubten Äste breiten sich weit zur Seite aus, offen und gleichzeitig beschützend. Die Wurzeln sind fest im Boden verankert und bilden die Grundlage für seine Präsenz und Lebenskraft. Stürme oder direkte Angriffe testen immer wieder das Zusammenspiel von Standpunkt und Stärke, bilden jedoch niemals eine ernsthafte Gefahr.

Liegt dieses Phänomen des langen Überlebens und der Beständigkeit wirklich n u r  daran, dass das speziell mediterrane Klima bessere Lebensmöglichkeiten bietet als es sie an anderen Orten dieser Erde gibt ? Das mag auf den ersten Blick so scheinen. Der wahre Grund liegt eher in der Kunst aus den eigenen Möglichkeiten zu schöpfen. Die Wurzeln des Olivenbaums wachsen langsam, nehmen die Gegebenheiten und Impulse der Umgebung an. Sie entfalten sich optimal in Lebenszyklen, die positiv verlaufen und verankern den Stamm dabei so stark, dass in stürmischen Phasen niemals eine komplette Entwurzelung folgt. Sie lernen, sich bestimmten Veränderungen im Leben anzupassen aber auch die eigene Entwicklung voranzutreiben. Kraftvolles Streben hin zu einem klaren, leuchtenden Ziel und große Ausdauer, prägen sie. Die Kunst des (Über-)Lebens ist nicht bestimmt durch Überfluss und reichliche Mengen künstlicher Zusätze, Stoffe oder Impulse, sondern die Klarheit des Grundprinzips, die Reduktion aller Prozesse auf das Wesentliche – das ist der Ausgangspunkt und die Lösung dafür.

Nun verfügt der Mensch an sich über ähnliche Voraussetzungen. Er findet die Wurzeln in seiner Familie, erhält Nahrung und Unterstützung, Wärme und Licht. Die Kunst im Lebens liegt vielmehr darin, zu erkennen, dass die vielen Möglichkeiten und Angebote in unserer Zeit nicht in der Quantität und Vielseitigkeit zum persönlichen Wachstum positiv beitragen, ja es sogar vielleicht behindern, sondern ausgewählte Methoden und Ideen die Essenz und Grundlage sind. Die Besinnung auf das Wesentliche, die e i n e Leidenschaft, die in einem brennt zu entdecken und anzunehmen führt zum ersehnten Erfolg, zur persönlichen Zufriedenheit und einem Glücksempfinden, das unabhängig von äußeren Einflüssen ist.

Sonja Lehmann