20 000 mal berührt – kein Wort davon gespürt…

Und jetzt ist die Tür verschlossen? Mit der Zahl und einer Emotion erinnert man sich an einen deutschen Popsong. Beleuchtet man das Thema genauer, zeigt sich eine ganz andere Verbindung…

Circa 20 000 Worte sprechen wir täglich. Meist sprudeln sie in Botschaften verpackt, ungefiltert aus dem Mund und erreichen ihr Ziel auf vielen Ebenen: im Gespräch, in Erzählungen, in schwierigen und in entspannten Situationen. Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass wir im gegenseitigen Austausch von Worten unsere Realität aktiv gestalten und beeinflussen. Worte bestimmen Emotionen und erzeugen ein Verhalten, das auf diesen Empfindungen beruht. Es eröffnet sich eine wundersam magische Kraft der Worte, die uns stets beeinflusst und gleichzeitig jedem von uns als wertvoller Schatz für das geschriebene Wort zur Verfügung steht.

 Worte erzeugen Geschichten, die berühren

Reihen wir Worte aneinander, entstehen Sätze. Sie dienen dazu, komplexere Inhalte verständlich zu kommunizieren und Botschaften eindrucksvoll zu transportieren. Dies praktizieren wir täglich in Gesprächen und im Austausch mit anderen. Aber welche Bedeutung hat ein geschriebenes statt ein nur gesprochenes Wort? Sicherlich eine sehr große, wie wir in Verträgen und gesetzlichen Bestimmungen lesen. Aber mehr noch zeigt uns die Vielfalt unserer Literatur, welche magischen Kräfte das geschriebene Wort hat. Unzählige Texte und Niederschriften beschreiben jede erdenkliche emotionale (und rationale) Situation. Individuelle Kompositionen, erschaffen, wie in einem Musikstück, eine in sich stimmige Abfolgen von Gefühlen, vielleicht auch von Gefahren und Ereignissen. Wie in einer Ouvertüre präsentieren sich Vorwort oder Prolog. Spannungsgeladen entwickeln sich Protagonisten und Probleme, steuern unweigerlich auf einen Höhepunkt zu, um in einem fulminanten Finale zu enden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Essay, eine Kurzgeschichte oder einen tausendseitigen Roman handelt.

Und wenn es nun um meine eigene Story geht?

Das World Wide Web und die modernen technischen Errungenschaften halten alle Möglichkeiten für uns bereit, uns ständig und umfassend zu informieren. Wir können lesen, schmökern und nach passenden Formulierungen suchen, wenn wir das möchten. Aber gerade die Vielfalt und die Unendlichkeit der Nachschlagewerke sorgen dafür, dass wir uns oft im Wust der Worte verlieren.

23157380_1560511017321033_456865399722566284_o.jpgWas machen wir also mit Projekten, Ideen und Geschichten, die wir zu Papier bringen möchten? Viele Menschen quälen sich zum Thema Wie verfasse ich ansprechende Texte? seitenweise durch nüchterne Anleitungen. Oder sie schreiben ins Blaue hinein, um sich nach vielen Stunden Arbeit zu einem unbefriedigenden Ergebnis zu quälen. Häufig landet das Projekt nach einem euphorischen Start wieder in der Schublade, weil Fragen zu logischer Gestaltung, Gliederung und Aufbau auftauchen, die niemand in der näheren Umgebung befriedigend zu lösen vermag. Schade um die verlorene Zeit und Energie!

Mit Freude schreiben und ein tolles Ergebnis erzielen

Vergessen wir trockenen Deutschunterricht oder Kurse, die sich mit reinem Satzbau, Grammatik und korrekter Rechtschreibung befassen. In spannenden und mit viel Empathie geführten Schreibseminaren bietet das Autorenpaar Sonja und Rüdiger Lehmann allen Teilnehmern die Möglichkeit, endlich das Kriegsbeil für Wort und Text zu begraben. Vielmehr geht darum, den Spaß und die Freude an der Gestaltung eines Textes neu zu entdecken! Erklärtes Ziel ist es, mit Leichtigkeit Worte zu finden und den neu entdeckten Wort-Schatz richtig und effektiv einzusetzen.

22904753_1557854147586720_5953358941459237548_o.jpgWählen Sie 2018 einen der Kurse aus, der Ihr Schreibvorhaben in eine neue Richtung bringt und verbinden Sie auf diesem Weg Kreativität und notwendige Grundlagen von Stil und Sprache. Langjähriges Know-how und das Schreibhandwerk der Seminarleiter bieten ein sicheres Fundament für das Schreiben der persönlichen Geschichte. Und dabei geht die Reise nur in jene Richtung, die der Teilnehmer für sich persönlich auswählt:

Das Verfassen einer einzelnen Geschichte, die schon lange auf den Fingern brennt oder die Erstellung einer kompletten Biografie, Firmenchronik oder das Verfassen eines Fachartikels!

Wer bis jetzt gezögert hat, eigene Erfahrungen für die Familie, die Kinder oder einer bestimmten Gruppe aufzuschreiben, kann nun auf professionelle Hilfe vertrauen. Als Teilnehmer in den Seminaren und Schreibkursen erhält er den richtigen fachlichen Input und unterstützende Motivation. Damit macht es den zukünftigen Autoren und den Lesern Spaß, in genau diese Geschichtenwelten einzutauchen und sie mit Begeisterung zu Ende zu lesen.

Auf der Seite Autorenkurse erhalten Sie einen ergänzenden Überblick über die einzelnen Kurse. Gerne beantwortet die Wortmalerin auch Anfragen, die direkt über die Emailadresse sonja@die-wortmalerin.com oder die Telefonnummer 0160-977 90 659 gestellt werden können.

Stellen Sie die Weichen für ein tolles Projekt in 2018! Wir begleiten Sie vom Start bis zum Ziel, um Ihre Geschichte ins Leben zu rufen! 

Sonja Lehmann, Die Wortmalerin

Mein Weg zur eigenen Biografie – ein Autorenkurs

von und mit Markenautor Rüdiger Lehmann und der Wortmalerin Sonja Lehmann

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Nur Promis schreiben Biografien.

Das war einmal. Es gibt viel mehr zu erzählen als die Geschichte aus 1001nem Nachtleben.

Berührende Texte und emotionale Geschichten begeistern Leser. Wie einzigartig und besonders ist es erst, die eigene Geschichte in geschriebener Form in der Hand zu halten? In schwarz auf weiß erscheinen persönliche Erinnerungen und wichtige Meilensteine im Leben. Klar und deutlich zeigt der eigene Werdegang spannende Perspektiven und Orientierung. Gemeinsam erlebte Zeit bleibt in Erinnerung.

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Biografien erzählen aus einem Leben.

Und wenn sie nicht gestorben sind, schreiben sie noch immer am ersten Kapitel….

Die Absicht, das aufzuschreiben, was einmalig macht, kennen viele Menschen. Wie wäre es, wenn Sie es JETZT Wirklichkeit werden lassen? Und schon bald Ihre eigene Biografie in Händen hielten? Wir helfen Ihnen bei der praktischen Umsetzung über das Schreiben des ersten Kapitels hinweg und dabei, die Biografie wirklich zu vollenden. Mit unserem Know-How in den Bereichen Planung, Strategischer Aufbau, kreativer Schreibtechnik, Stil und Fertigstellung realisieren wir gemeinsam Ihr persönliches Biografie – Projekt.

Und Sie werden sehen: Ihre Erlebnisse und unser Schreibhandwerk geben Ihnen einen anderen Blickwinkel auf viele Dinge Ihres Lebens. Beim Schreiben Ihrer eigenen Geschichte erfahren Sie den Sinn von Infragestellung, Umschmelzung oder Auflösung vom Alten zum Neuen. Die Einzigartigkeit eines jeden Menschen – festgehalten und dokumentiert in einem eigenen Werk.

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Biografien machen neugierig.

Die Betrachtung von Lebensumständen aus mehreren Blickwinkeln eröffnet Verständnis, Akzeptanz und durch Empathie neue Wege.

Warum wird es immer attraktiver über die eigene Familie und deren Geschichte zu lesen?  Es ist die Sehnsucht nach echten Geschichten, die Familien als die eigenen und unverwechselbaren bezeichnen. Es sind die Antworten auf die Frage nach unserer eigenen Identität. und eine Botschaft an kommende Generationen. Die innere Einkehr toppt die schnellen aber vergänglichen Eindrücke der vielen Events und Aufenthalte an den Hot Spots dieser Erde.

Menschen, die den Schritt zur persönlichen Biografie bereits gemacht haben bestätigen, dass das (Auf)Schreiben des eigenen Lebens ihnen besonders an Wendepunkten des Lebens, in existentiellen Krisen und bei einem persönlichen Neubeginn half, gestärkt daraus hervorzugehen. Sie konnten ihren Lebensweg zukunftsorientiert und positiv motiviert fortsetzen.

Die eigene Biografie – ein realistisches Projekt

An 2 Wochenendterminen im November oder Dezember 2017 erfahren Sie beim gemeinsamen Schreiben Ihrer eigenen Biografie die unmittelbar vergangene Geschichte und lernen damit das Hier und Jetzt besser zu verstehen.

Nach einer 2-monatigen Weiterbetreuung durch die Referenten entsteht ein Buch, das Sie am Ende als Ihr persönliches Werk in Händen halten. Und wenn Sie möchten, können Sie es an Ihre Familie weitergeben. Oder auch nicht.

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Sie schreiben ihre Biografie. Mit Seele und Herz. In schwarz auf weiss. Bunt und facettenreich wie das Leben selbst.

Sie haben Lust bekommen, mehr zu erfahren? Dann klicken Sie HIER oder zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Senden Sie eine Email mit unten stehendem Kontaktformular oder rufen Sie uns an: 0160 97790659.  Wir freuen uns auf Sie.

Sonja Lehmann , Die Wortmalerin

Rüdiger Lehmann, Markenautor

Fotos: Unsplash- Anastasia Zhenin, Jamie Dench, Ben White, Joao Silas

 

 

 

 

Mal wieder ein Wort malen…

Eure Botschaften sollen Neugier beim Leser erzeugen? Die Lust wecken, mehr über Inhalte, Angebote oder Dienstleistungen zu erfahren? Ihr möchtet Euren Wissensschatz teilen oder neue Motivation für ein bestimmtes Thema wecken? Die Kunst der Wortmalerei bietet dazu spannende und effektive Möglichkeiten, um in bildhafter Sprache und emotionalen Texten die Menschen zu begeistern …

Was ist Wortmalerei?

Wenn ich als Wortmalerin ins Spiel komme, begegnen mir häufig fragende Blicke. Auf die Erklärung, dass mein Metier nichts mit dem üblichen Pinsel und Farbeimer eines Malermeisters oder Anstreichers zu tun hat, folgt nicht selten ein erstauntes Ach so, aber was malst Du dann an? Als Alternative zu umfangreichen Anglizismen in unserem täglichen Sprachgebrauch entdecken meine Zuhörern einen verständlichen Titel, der einfach zu merken ist und für eine spezielles Fachgebiet steht. Der Nutzen und die Basis für konstruktiven Austausch ist geschaffen.

Was sind die Inhalte?

IMG_5810Worte sind eine Zutat im großen Menü der Kommunikation und gleichzeitig meine besondere Leidenschaft. Verfehlt man in einem hitzigen Wortgefecht manchmal den passenden Ton, bedient sich die Wortmalerei der Empathie und Neutralität, um die richtige Sprachmelodie zu treffen. Mit großem Anspruch an sich selbst, vermittle ich  Inhalte, die intensiv, originell präsentiert und kommuniziert werden sollen. Je nach Intension und Vorgabe fliessen zarte, warme Sprachtöne, scharfe, spitze Elemente oder humorvolle und witzige Bestandteile in das Gesamtgemälde des Sprachbildes ein.

 

Worte bezaubern und vereinen

Als Wortmalerin übe ich mich für Euch in der Kunst, die Leser in einen Bann zu ziehen, der sie von Anfang bis zum Ende des Textgefüges nicht mehr loslässt. Dabei geht es weder darum Märchen über ein Thema zu erzählen, noch die wirklichen und wichtigen Inhalte zu verschleiern. Informationen werden über spannende Geschichten mit emotionaler Sprache und in visuellen Texten vermittelt. Die Bandbreite ist dabei variabel. Das können Texte sein, deren Inhalt ein Unternehmen, eine Dienstleistung oder ein Produkt beschreiben. Oder die Leser vertiefen sich in Wortmalereien, die in regelmässiger Folge erscheinen, eine Serie bilden oder zu einem weiteren Textbaustein hinzugefügt werden. Wortmalereien sind bunt und bedienen sich aller Variationen der zu Verfügung stehenden Mittel. Sie paaren sich mit passenden Fotografien, ergänzen Tabellen oder untermalen nüchterne Fakten

Worte und Vision

Jeder von uns ist einzigartig. Als Wortmalerin bringe ich die Individualität und Schaffungsvermögen eines jeden Menschen auf den Punkt. Und in ein Wort-Porträt, das unvergesslich bleibt. Spannend und farbig, facettenreich und einzigartig. Erkennbar im Mainstream und individuell in der Aussage.

Worte sind Leben. Lasst uns Sprache in spannende Geschichten verwandeln und diesen einen zeitlosen Rahmen geben.

Sonja Lehmann

Fotos: Sonja Lehmann

 

Ich sehne mich nach…

Sehnsucht – ein Wort, das so vieles bedeuten, so vieles meinen kann. Ist es denn eine Sucht, die uns beschäftigt oder nur die Suche nach einem Gefühl? Der Rückzug zu sich selbst gibt Antwort…

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Während der Wochen vor dem Weihnachtsfest bleibt kaum Zeit zur Ruhe zu kommen. Termine und dringende Aufgaben sollen erledigt und Treffen mit Freunden, Kollegen und Verwandten vereinbart werden. To-Do-Listen für On- und Offline Meetings versprechen Übersicht. Zielführend soll das sein, möglichst klar strukturiert. Aber für wen ? Für mein Gegenüber oder wirklich für mich selbst ?

Merken wir überhaupt, dass das Selbst zu kurz kommt ? Hören wir wirklich noch, was die eigene Stimme tief im Inneren sagt? Es lohnt sich hinzuhören. Meist ist es nur ein zartes Flüstern, das sich bemerkbar macht. Wieder und wieder versucht es Kontakt aufzunehmen. Es schickt kleine Botschaften in den Körper, der diese in Reaktionen verwandelt. Müdigkeit, Erschöpfung aber auch Wut und Zorn. Das Gefühl dauernd zu arbeiten und doch nichts zu schaffen. Das Hamsterrad taucht vor den Augen auf, in dem wir uns strampelnd und keuchend bis zur Erschöpfung bewegen.

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Und da taucht sie auf: die Sehnsucht. Plötzlich sehen wir Bilder von Meer und Strand, von Bergen und Seen und phantastischen Sonnenauf- oder -untergängen. Seufzend lehnen wir uns mit dem Schreibtischstuhl zurück, schließen die Augen und träumen uns an unsere Lieblingsorte. Wir erinnern uns an wundervolles Olivenöl, das triefend auf frische Weissbrotscheiben tropfte und an den Schluck Wein, der aus der steinernen Karaffe so herrlich schmeckte. Oder an den Duft der frisch gemähten Wiese, die auf dem Weg der letzten Bergtour des Sommers überquert wurde. Wir suchen uns Momente, in denen wir Glück empfunden haben. Wo nur der Augenblick zählte.

Ich sehne mich nach….

darf in diesem Moment genau der Satz sein, der uns hilft, eine kleine Auszeit zu nehmen. Eine Pause, die nur für uns allein bestimmt ist. Eine Unterbrechung, die uns blitzschnell Erholung schenkt, Glückshormone freisetzt und neue Kraft schenkt. Sehn-sucht als Ausdruck, neu und aus einem anderen Blickwinkel auf die Dinge zu sehen, die uns umgeben. Auf die positiven Dinge im Leben. Mit dem Fokus auf jene Augenblicke, auf die wir liebevoll zurückblicken und die sich jederzeit wieder neu manifestieren können. Wenn wir es zulassen.

 

Ich wünsche Euch eine wunderbar sehnsuchtsvolle (Vor-Weihnachts)-Zeit und neue Lust, sehnsuchtsvolle Momente zu entdecken.

Sonja Lehmann

Bunte Vielfalt begeistert – aber wer findet mich ?

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Es tut gut, sich in einer Gruppe geborgen zu fühlen und Nähe zu spüren. Es macht stark, gemeinsam etwas zu erreichen. ABER bleibt der Einzelne dann wirklich einzig-artig ? Ist er ein Puzzle im Großen und Ganzen oder gleichzeitig damit unsichtbar ?…

Einheitsbrei ist Realität

Neulich lief ich zur Pausenzeit an einer Schule in der Innenstadt vorbei. Ich warf kurz einen Blick auf die plappernde Menge im Hof und staunte. Ich staunte, denn die Mädels und Jungs schienen sich in einem kompakten Schüler-Schwarm zu bewegen. Die Kleidung, die Haare, die Gestik – offensichtliche Individualität fehlte. Ist Auffallen oder Provokation out ? Über die aktuellen Medien orientieren sich junge Menschen über Trends und Lifestyle. Und das auf allen Kanälen. Nachahmung und Kopie stehen hoch im Kurs, eigene Kreativität bleibt oft auf der Strecke. Ja, vielleicht ist der Lernprozess in ihrer Entwicklungsphase noch nicht abgeschlossen. Aber genau dieser Punkt will spätestens dann geklärt sein, wenn die jungen Leute sich aufmachen, um im Business ihre Frau oder ihren Mann zu stehen…

Der Schlüssel zur Lösung steckt

 

Der Schlüssel, sich von anderen Mitbewerbern abzuheben, passt in jene Türschlösser, die Raum für Individualität und Kreativität öffnen. Um auf dem hart umkämpften Markt und im Wettbewerb seinen Platz zu finden, spielen Einfallsreichtum, Phantasie und Ausdauer eine entscheidende Rolle. Gelingt es zusätzlich dem potentiellen Kunden durch Besonderheiten im Gedächtnis zu bleiben, dann stehen die Chancen gut, sich wirklich abzuheben. Aber wie soll das gehen ? Der Irrglaube, dass der Weg dahin über Dumpingpreis und Aktionismus führt, ist teilweise weit verbreitet, er begeistert jedoch nur noch wenige Kunden.

 

Geschichten lassen Menschen strahlen

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Wenn also die Einzigartigkeit auf einem anderen Weg gezeigt werden soll, was bringt das eigene Licht dann zum Leuchten ? Was fällt Euch ein, wenn Ihr das Bild betrachtet ? Ja, es wurde in einem Café aufgenommen. Ja, da waren viele Leute und ja, sie unterhielten sich. Sie erzählten. Sie erzählten Geschichten. Und manche waren so gut, die erzählten sie ihren Freunden weiter. Und diese Freunde erzählten sie wieder weiter…Das heißt also, dass Menschen es immer noch lieben, wie bereits vor tausenden von Jahren, Geschichten zu hören und weiterzugeben. Es ist ein Urinstinkt, der immer noch vorhanden ist und der höchstes Potential in sich trägt, uns auch noch in der Zukunft weiter zu begegnen. Diese Erzählungen berichten von Menschen, ihren Bedürfnissen, ihren Träumen. Sie sind einzigartig in ihren Variationen und vermitteln doch stets das Menschliche in uns.

Erzählen, teilen, in Erinnerung bleiben

img_4658Unternehmer können genau dieses Potential nutzen, um sich auf dem Markt von ihren Mitbewerbern abzuheben. Mit regelmässig veröffentlichten Blog-Artikeln, die nach einem redaktionellen Konzept geplant und verbreitet werden, erreichen und berühren sie ihre Kunden. Verfasst in emotionaler Sprache und ausgestattet mit visuellen Texten bleiben sie im Gedächtnis, erzeugen Sympathie, wecken Interesse und bauen Vertrauen auf. Eine Information, die durch gutes Bauchgefühl ein Kopfkino auslöst – die vergisst so schnell niemand mehr. Und noch viel wichtiger: er wird es weitererzählen! Zunächst vielleicht mittels eigener Sprache, sicher und schneller jedoch auf den Kanälen in den sozialen Medien. Gelingt es über Wortmalerei und guten Content die Leser zu begeistern, erweitert sich der Radius der Information mittels einem perfekten Netzwerk schnell. Und der Inhalt bleibt. Veröffentlichungen können jederzeit wieder geteilt, bearbeitet, erneuert werden. Gute Geschichten erobern die Welt und bleiben in Erinnerung.

Wie seht Ihr die Sache mit der Wortmalerei ? Ich freue mich auf Euer Feedback!

Sonja Lehmann

 

 

 

Was ich Euch erzählen wollte…

IMG_2157…beginnt mit zwei Teilen. Ihr fragt Euch welche Rolle sie spielen und wann? Früher oder heute ? Innen und aussen? Privat oder geschäftlich?…

Mit-Anfang-50 Krise oder einfach nur abgestumpft – Ja, irgendwie passen all diese Attribute. In Wirklichkeit aber geht es darum, bestimmten Gefühlen, Inspirationen, Gedanken, die sich schon immer im Inneren eines menschlichen Geschöpfs tummelten , eine Chance zu geben, sich endlich frei und mit aller Kraft zeigen zu können. Das klingt  für manche Menschen nach Themen, die aus „der Spiri-Ecke kommen“. Viele von ihnen, die ich im Moment treffe, beschwören jedoch sehr gerne und ausführlich  die „alten Zeiten“ und klagen darüber, dass Zeit und Business sie lähmen, ja den Sinn des Lebens in Frage stellen. Nur die Midlife-Crisis oder generell wachsende Unzufriedenheit ? Ein Gefühl , das auch Euch nicht unbekannt ist ? Dieses nicht genau zu definierenden Umbehagen, dass das „doch nicht alles gewesen sein kann“. Nur – eine wirkliche Veränderung bleibt oft aus Angst vor Neuem, der Bequemlichkeit ausgetretene Wege aktiv zu verlassen und sich mit gesunder Neugier an unbekannte Situationen zu wagen, ein Wunsch des Gedankens.

Es geht auch anders – Die Spannung neue Erfahrungen zu machen ist aufregend. Belebend. Inspirierend. Es zaubert ein Lächeln auf die Lippen. Denn diese Seite, die irgendwo zwischen Kindheit, Teenagerzeit und Erwachsenenleben zurück in eine dunkle Ecke gedrängt wurde, darf durch einen kleinen Spalt blinzeln. Er verschafft  Zugang zu Helligkeit, Fröhlichkeit und letztendlich dem wunderbaren Leben an sich. Vitalität, Neugier, Antriebskraft beleben Körper UND Geist. Fordern Optimismus heraus und bugsieren Schwere, Dunkelheit und Passivität in den Hintergrund. „Schon klar,die redet sich leicht“, höre ich jetzt die ersten kritischen Stimmen aber in jedem von uns steckt so viel an Potential, dass es sich auf alle Fälle – in einer ruhigen Minute und nicht zwischen zwei Stühlen – lohnt, darüber nachzudenken.

Mein Weg führt mich im Moment gerade im Zick-Zack-Kurs um diese beiden Teile herum, hinein und heraus. Das ist spannend und ungewöhnlich. Aber es ist es wert davon zu erzählen. Vielleicht inspiriert es andere, kreiert neue Ideen. Oder vielleicht zaubert es ein Lächeln auf Eure Lippen. Das alleine ist ein wunderbarer Grund, mehr davon zu berichten.

Sonja Lehmann

La Piazza Magica

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Hoch oben auf den Klippen über dem Meer, liegt inmitten eines kleinen italienischen Städtchens eine kleine Piazza. Wie so oft  im Süden treffen sich hier, direkt vor der Kirche, die Kinder um Eis zu essen, miteinander zu spielen und Spaß zu haben. Alle anderen Bewohner des Ortes nutzen diesen Treffpunkt als erweitertes Wohnzimmer, das sie als Nachrichtenbörse und Vermittlungsbüro betrachten. Folgt man dem Weg geradeaus über die Piazza und entlang der gepflasterten Stichstraße in Richtung Meer, endet der Weg an einem  quadratischen Platz. Zwei hohe, mehrstöckige Villen begrenzen diesen an den Seiten, in Richtung Westen bietet ein schmiedeisernes Geländer Schutz, um nicht in die Tiefe zu stürzen.

Weit über das türkis blaue Wasser der Bucht hinaus, erstreckt sich von dort oben ein atemberaubendes Panorama entlang der Küste und den sich anschmiegenden Stränden. Am Horizont zeichnen sich die Konturen eines Vulkans ab, aus dessen Kegel graue Rauchschwaden in die Luft steigen. Es scheint, als würde die Erde hier mit dem etwa zwei Bootsstunden entfernten Berg korrespondieren und wichtige Nachrichten austauschen, und auch die Einheimischen behaupten, es läge mehr als nur ein salziger Geruch in der Luft.

Seit einigen Jahren kommen immer mehr verliebte Paare hierher, um sich vor der berauschenden Kulisse das Jawort zu geben. Auch an dem ersten heißen Juniwochenende diesen Jahres, schlendert eine junge hübsche Frau und ihr Freund durch die Altstadt. Eng umschlungen spazieren sie durch den Ort und betrachten liebevoll all jene Plätze und Kulissen, an denen sie am Tag nach ihrer Trauung Fotos machen wollen. Chiara, die zukünftige Braut, kann sich nicht satt sehen an all den Mauern und Winkeln, ehrwürdigen Fassaden und blumenbepflanzten Eingängen. Ihr fällt es schwer eine endgültige Location festzulegen und so biegt sie immer wieder um eine weitere Hausecke und in eine andere Gasse, um auf gar keinen Fall einen noch schöneren Platz zu übersehen.

Und nach einem kurzen Blick auf die Speisekarte eines Restaurants ist es geschehen! Ihr Freund Toni will ihr zeigen, dass es dort frischen Schwertfisch gibt, dreht sich um und…sieht sie nicht mehr. Laut ruft er mehrmals ihren Namen aber Chiara bleibt verschwunden. Toni macht kehrt und geht zu der Stelle zurück, wo sie vorhin eine alte Dame gegrüßt hatten. Fasziniert hatten die beiden ihre knochige Hand gedrückt, die sie ihnen zum Gruß mit einem beinahe zahnlosen Lächeln entgegenstreckte, bevor sie sich wieder schwerfällig auf einen klapprigen Holzstuhl vor den schattigen Hauseingang niederließ.

Aber auch dort ist weder eine Spur der alten Dame, noch von Chiara zu sehen. Toni wartet einen Moment, dann läuft er weiter. „Sie wird zurück ins Hotel gegangen sein“, murmelte er und schlägt die Richtung dahin ein. Ein dumpfes Grollen ist nun plötzlich vom Meer her zu hören, das ihn zunächst an ein Gewitter denken lässt. Aber die Sonne scheint weiterhin, keine Wolke ist am Himmel zu sehen. Er stutzt kurz, geht aber weiter als ein neues tiefes Grummeln heran rollt. Zwischen zwei Häuserfronten kann er auf das Meer sehen, das sich nun schlagartig von türkis blau in ein zunächst geheimnisvolles Dunkel-, dann tiefes Nachtblau und nach ein paar Momenten in ein bedrohliches Grauschwarz verwandelt. Windböen kommen auf und aus den sanften Wellen vom Morgen werden Gischt schäumende, meterhohe Brecher – so als hätte sich das Wasser verschluckt und wolle mit großer Gewalt den Fremdkörper wieder ausspucken.

Der Himmel verfinstert sich sekundenschnell und kräftige Windböen zerren an seinen Haaren. Das ist mehr als unheimlich, denkt er und bleibt erschrocken stehen. Die zunächst eingeschlagene Richtung, die zum Hotel führen soll, endet an einer steinernen Treppe, die in vielen ausgetretenen Stufen mindestens 50 Meter nach oben führt. Toni spürt einen Luftzug nah an seinem Ohr, dreht sich um – und da ist sie plötzlich wieder: die zahnlose alte Frau von vorhin steht vor ihm, fuchtelt aufgeregt mit den Händen in der Luft, während sie vor sich hin brabbelt: „Il vulcano, il vulcano…avanti avanti“ und weist ihn an, die Stufen zu nehmen und nach oben zu laufen. „Vai vai“ ruft sie und ihr gekrümmter Zeigefinger zeigt ganz nach oben auf ein Haus mit dunkelgrünen Fensterläden, von den die meisten verriegelt sind. Toni läuft los.

Die ersten Stufen sind flach und ganz glatt. So gewinnt er schnell an Höhe. Aber nach ein paar Kurven werden sie uneben, sind mit Gras und Disteln bewachsen, so dass er genau aufpassen muss, wohin er tritt. Der Wind nimmt an Stärke zu und als er etwa die Hälfte der Treppe geschafft hatte, befindet er sich über den Häusern des Ortes und der Blick auf den Vulkan und das Meer ist völlig frei. Zum Sturm und dem mittlerweile tosendem Wind, gesellen sich nun grelle Blitze an der Spitze des Berges. Rote, gelbe und orangefarbene Lavabrocken werden aus dem Krater weit in den Himmel gespuckt und fallen dann dampfend ins Meer.

Stufe für Stufe weiter empor laufend, keuchend und schwitzend, erreicht er schließlich den kleinen Platz am Ende der Stiege. Salzige Schweissperlen laufen ihm von der Stirn in sein Gesicht, das Hemd klebt am Rücken und die nackten Füße, die in einfachen Flipflops stecken, sind blutig, zerschunden von den rauen Treppenabsätzen und den stachligen Disteln am Weg. Toni wischt sich mit dem Unterarm über das Gesicht und hält weiter Ausschau nach Chiara. Laut ruft er mehrmals ihren Namen, jedoch ohne Erfolg. Die kleinen Villen, die hier oben am Rande der Piazza stehen, sind scheinbar unbewohnt und nach Luft schnappend, lehnt er sich an eine Kanone, die noch aus Napoleons Zeiten stammt.

„Chiara, wo bist du???“ schreit er nun verzweifelt dem tosenden Wind entgegen, als er plötzlich stutzt. Ein einziger Balkon in dem Haus mit dem grünen Fensterläden ist nicht verschlossen. Die Holzläden sind ordentlich an der Seite eingehakt, dicke rote Geranien blühen in Tontöpfen an der Hauswand. Toni zwingt sich, ruhig zu atmen, denn ganz leise und noch undeutlich, hört er Musik. Musik, die aus einer italienischen Oper stammt, und die er mit Chiara erst vor ein paar Wochen besucht hatte. Die Töne werden lauter, der Klang schwillt an und nach einigen Minuten tritt ein Mann auf den Balkon. Er ist sehr klein und trägt eine schwarze Stoffhose. Mit den silbernen Hosenträgern über dem weißen Unterhemd und seiner Zigarre im Mund, erinnert er ihn an einen Darsteller aus dem Filmklassiker „Der Pate“.

Der Mann macht einen Schritt vor zum Balkongeländer, fährt sich mit einem Kamm durch die vollen weißen Haare und pafft genüsslich eine Zigarre. Im Zimmer dreht jemand den Ton noch lauter, denn der Alte beginnt die rechte Hand hochzunehmen und die Zigarre zum Taktstock umzufunktionieren. Gewaltige Ouvertüren schallen über den Platz und Toni starrt fassungslos hinüber. Fast zeitgleich mit Beginn der Musik, lässt der Sturm nach, das Meer beruhigt sich, der Vulkan ist nur noch als grauer, etwas unscharfer Kegel zu erkennen. Nach und nach öffnen sich in den anderen Stockwerken ebenfalls die Fensterläden. Frauen beginnen Wäsche aufzuhängen, Katzen schleichen heraus, um sich in der warmen Sonne zu räkeln. Die Musik von gegenüber jedoch spielt weiter und der alte Herr nimmt schließlich auf einem kleinen wackligen Hocker Platz und schließt die Augen. Entspannt lauscht er dem musikalischen Kunstwerk zu, ab und zu zieht er an seiner Zigarre. Toni setzt sich auf die grün gestrichene Bank neben der Kanone, lehnt sich an und legt den Kopf in den Nacken.

Plötzlich legt sich eine zart nach Zitrone riechende Hand von hinten über seine Augen, die zweite streichelt sanft über seine verschwitzte Stirn. „Hier sitzt Du also in aller Ruhe, während ich mich um unsere besten Fotomotive kümmere“, sagt Chiara hinter ihm. „Du warst auf einmal weg. Um den Überblick zu bekommen und Dich eventuell von oben zu entdecken, bin ich hierher hinaufgelaufen.“ Chiara geht um die Bank herum und setzt sich neben ihn. Den Kopf an seine Schulter gelehnt, murmelt sie: „Ich war kurz auf dem Friedhof neben der Kirche als ich auf einem kleinen Grabstein ein Foto eines Ehepaares entdeckte. Stell Dir vor, die beiden waren über siebzig Jahre verheiratet. Er war Operndirigent, sie Künstlerin. Sie arbeitete mit den schwarzen Lavasteinen, die das Meer bei Sturm immer wieder an Land spült und gemeinsam lebten sie ein sehr glückliches und langes Leben. So stand es auf einer kleinen Inschrift neben dem Grabstein. Eine eigenartige Schwingung ging davon aus, deshalb war ich etwas länger weg als ich zunächst wollte“, sprudelt es aus Chiara heraus. „Was hast Du in der Zwischenzeit gemacht? Pause, oder was ?“ fragt sie neugierig.

„So ähnlich“, antwortet Toni lächelnd und sieht sie dabei liebevoll an. „Ich durfte kurz einen Blick in die Ewigkeit des Universums werfen. Als ich das verstanden hatte, war der Moment da, als Du Deine Hand auf meine Stirn gelegt hast. Das ist das Zeichen, dass wir hier den richtigen Platz gefunden haben.“

Chiaras und Tonis Hochzeit findet am darauffolgenden Tag bei azurblauem Himmel und strahlendem Sonnenschein statt. Nur ein einziges Mal hört man weit entfernt ein leises Grollen – aber das ist nur die Begleitung zu einem wunderschönen Musikstück aus einer sehr berühmten italienischen Oper…

Sonja Lehmann, Juni 2018