wohin die Wege führen…

KindundWeg …weiß man selten im Leben von Anfang an…

Viele Richtungen liegen von Kindheit an vor einem und mehr als eine Abzweigung will im Laufe des Lebens gewählt werden.

Oft ist es nicht nötig, nur einen einzigen Gedanken daran zu verschwenden, warum genau eine bestimmte Entscheidung gefällt wird. Die Gelegenheit bietet sich, man greift zu, startet durch und marschiert geradewegs durch offene Türen in einen neuen Lebensabschnitt. Die Kraft sich weiterzuentwickeln erscheint unendlich groß und keinerlei Zweifel nagen am Selbstbewusstsein, Man startet durch, Ohne Rückversicherung, ohne Angst, ohne Bedenken, was danach folgen wird. Dieses Gefühl gibt einem Sicherheit und Zuversicht. Es setzt enorme Energien frei. Beflügelt marschiert man los und „macht es einfach“. 

Ändern sich die Umstände und Abläufe im Leben, muss manchmal auch die Richtung darin variiert oder angepasst werden, Und nun passiert es, dass Euphorie und Enthusiasmus schwinden. Eine Neuorientierung erscheint unmöglich, macht Angst und oft auch starr, In diesen Situationen hilft es. sich immer wieder die positiven, motivierenden Empfindungen wach zurufen, die die leichten, gewünschten Abzweigungen begleitet hatten, Es tut gut, sich an das aufregende Gefühl zu erinnern, wie spannend es ist, gewohnte Pfade zu verlassen, sich neu zu entwickeln und seinen Horizont zu erweitern, Es ist anstrengend und ungewohnt die sogenannte Komfort-Zone zu verlassen. Gleichzeitig aber ist es eine große Chance sich persönlich, mental und körperlich auf eine neue, andere, vielleicht auch höhere, Stufe im Leben zu bringen. Mit dieser persönlichen  „Navigation“ erfährt man großes Glück, denn man lernt zu verstehen, was das Leben ausmacht und wie wir daran mit allen Sinnen teilhaben können.

 

Sonja Lehmann

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M8 der Unendlichkeit…

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Numerologie Zahl 8In der Nummerologie steht die 8 als Symbol für das Leben nach dem Tod.

Sie gilt als die Schicksalszahl sehr zielstrebiger Menschen.

Das Symbol der Unendlichkeit habe ich an einer Hauswand im Süden entdeckt. Mich faszinierte das Bild, das wahrscheinlich über viele Jahrzehnte hinweg, entstanden ist. Die Ziffer, etwas verwittert zwar, trotzt immer noch dem Einfluss von Wind und Wetter, Sonne und Salz. Vielleicht seit Beginn des Hausbaus bis in unsere Gegenwart hinein. Quasi unverwüstlich bildet sie die Zahl ab, für die dieses Gebäude steht. Mit ihr identifizieren sich die Bewohner, Besucher orientieren sich im Gassenwirrwarr.

Faszinierend bleibt dabei, dass aber die meisten Menschen in diesem Fall der Zahl selbst nur wenig Aufmerksamkeit schenken. Ein kurzer Blick zur persönlichen Abstimmung, ein schnelles Augenzwinkern gegen das gleissende Sonnenlicht oder ein etwas angestrengtes Suchen in düsterer Abenddämmerung, zollen dieser Zahl nur bedingt die eigentliche „Acht“-samkeit.

Spuren vergangener Jahre zeugen in Mauerrissen und Löchern im Stein von äusseren Einflüssen. Angriffe auf die Substanz, kleine und große Verletzungen sind stumme Zeugen vergangener Lebensabschnitte. Nicht immer  war die Verteidigung in schwierigen Situationen erfolgreich und sichtbare Narben blieben zurück. Tiefe Gräben und scharfe Konturen berichten von Gegenwehr und Kampf, von Verlust und Niederlage. Wahrscheinlich reicht hier ein ganzes Menschenleben nicht aus, um all die Ereignisse zu erzählen, die dieses Bild geprägt haben.

All diese Beschreibungen und Eigenschaften lassen sich eins zu eins auf unser eigenes Leben übertragen . Somit symbolisiert dieses Foto die Zahl „8“ in einzigartiger Weise, sozusagen die „Macht der 8“. Die Unendlichkeit, die manche Menschen anzweifeln, ist mit diesem Foto präsent. Man muss nur etwas genauer hinsehen, wie so oft im Leben – auf die kleinen Dinge achten. Darüber nachzudenken ist ein erster Schritt der Eintönigkeit des Alltags und einer vermeintlich unergründlichen Unzufriedenheit zu entfliehen. Zielstrebigkeit steht dann nicht wirklich im Weg, sondern nimmt die Achtsamkeit für viele Dinge neu in das eigene Bewusstsein auf.  Ich durfte es bereits erleben, dass dieser Weg wirklich stark  m-„8“ . In der Liebe und im Leben. Und ich bin sicher, auch in irgendeiner Art unsterblich…

Sonja Lehmann

 

 

 

Seilschaften…

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Verknüpfen wir mit einem Seil wirklich Sicherheit ? Oder Abhängigkeit und Gefangenschaft?

Viele Menschen haben heute Schwierigkeiten, sich verbindlich auf etwas einzulassen. Woher kommt diese Angst sich zu ver-stricken ?  Eine klare Verbindlichkeit oder die Festigkeit, die eine Seilschaft mit sich bringt, lehnen viele ab. Besonders bei Jugendlichen fällt auf, dass fixe Zusagen häufig nicht mehr ausgesprochen, sondern mit einem „ich rufe/smse/appe  Dich dann nochmal an“ in eine Art Vakuum gestellt werden. Man hat das Gefühl, nur als 2. Wahl oder Lückenbüßer zur Verfügung zu stehen. Das tut weh und verletzt.

Vielleicht sollte man sich mehr daran erinnern, wie viel Kraft und Zusammenhalt ein Seil geben kann. Im Bergsport und im Schiffsverkehr muss man ohne Wenn und Aber dem Gegenüber vertrauen, um seinen Gipfel oder den sicheren Hafen zu erreichen. Das Seil hilft im praktischen Sinn aber es festigt zusätzlich die emotionale Verbundenheit. Im Notfall wird es nicht  zum „freien Fall“ kommen. Mut und ein Gefühl der  Sicherheit helfen die Gedanken auf das jeweilige Thema zu fokussieren. Man weiß, wenn Gefahr droht, wird man aufgefangen, gehalten. Es gibt keine Chance in ein Loch zu fallen oder in ein Nirgendwo abzutreiben. Mutig und verbunden mit dem Partner am anderen Ende kann ein Ziel verfolgt werden. Und selbst ein Knoten, der im ersten Moment als Hindernis empfunden wird, hat seine Berechtigung. Er bringt uns dazu, auf die Dinge zu achten, sorgfältig zu sein und bedächtig gemeinsam an einem Strang zu ziehen. So lassen sich entspannt und vertrauensvoll viele Ziele erreichen. Und vielleicht kann dann sogar noch eine Verwandte des Seils, das sogenannte Seemannsgarn, in kleinen Anekdoten zum Einsatz kommen. Gute und spannende Geschichten inspirieren und setzen neue Energien frei. Das Abenteuer Leben kann endlich richtig beginnen!

Sonja Lehmann